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Amerika
Südamerika
Peru
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Urlaub in Peru - das Land der Inkas Fakten, Sehenswürdigkeiten
und Reisetips zwischen
Küstenwüste, Kultur und 6.000er Bergen der Anden...
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alle Fakten, Infos, Sehenswürdigkeiten,
Reisetips und Links für einen Urlaub in Peru finden Sie hier
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Peru - Fakten
und Schnellüberblick für den Urlaub
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Geografie
und Landschaft
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Peru liegt südlich des Äquators in Südamerika und
besitzt drei sehr unterschiedliche Landschaftstypen.
Die verwüstete schmale Küstenregion, die
Gebrigskette der Anden mit Bergen über 6.000
m und das weite Amazonasbecken mit tropischem
Urwald....
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Hauptattraktionen
und Sehenswürdigkeiten
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Das heutige Peru ist die Zentralregion
der einstigen Hochkultur der Inka. Die bedeutendsten
historischen Sehenswürdigkeiten sind Cusco, Machu Picchu und
Kuélap. Die einstige Hauptstadt war einst
Cusco.
Weitere wichtige Highlights sind der Titicacasee,
Nasca, die weiße
Stadt Arequipa sowie die Nationalparks im
Amazonasbecken...
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Klima,
Wetter und Reisezeit
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Das Klima in Peru variiert kaum durch die Jahreszeit, mehr durch die
Region. In den Sommermonaten ist es in den
Anden und im tropischen Amazonasgebiet angenehmer,
in den Wintermonaten an der trockenen Küste...
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Aktivitäten
für Reisende
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Peru bietet sich vor allem für Natur- und Kulturliebhaber
sowie für Abenteurer als Urlaubsziel an.
Vor allem für Trekking und Bergsteigen ist
die vergleichsweise milde Andenregion ideal...
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Größe
und Hauptstadt
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Peru hat eine Fläche von 1.285 Mio qkm, ca. 25 Mio.
Einwohner, von denen etwa ¼ in der Hauptstadt
Lima wohnen.
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Einreise
und Verkehr
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EU-Bürger und Schweizer Bürger benötigen für die
Einreise nach Peru kein Visum. Hauptflughäfen sind Lima und Cusco,
die Panamerikana ist die vielbefahrene Schnellstraße
in Nord-Süd-Richtung. Viele Straßen sind
in schlechterem Zustand...
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Gesundheit
und Impfungen
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In Peru sind keine Impfungen vorgeschrieben, ggf. aber zu empfehlen.
Gesundheitssystem erreicht nicht europäischen
Standard...
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Geld
& Preisniveau
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Peru ist preiswert, lokale Menüs (Suppe, Hauptgericht) ab
1 EUR, Touristen-Menüs ab 5 EUR, Übernachtung
im Doppelzimmer in Hostales und Hotels ab
5-10 EUR, einfache Mittelklasse 15-35 EUR.
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Staat,
Politik & Geschichte
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Es gab viele Hochkulturen in
Peru, u.a.
die der Inka, dann spanische Eroberung und später
Unabhängigkeit...
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Sprache
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Gesprochen wird in Peru spanisch und Quecha, die alte Sprache der Inka...
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Kultur
und
Religion
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die Bevölkerung in Peru ist in der Mehrheit katholisch und
übt den Glauben durch verschiedene Riten
aus...
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Kriminalität
und Gefahren
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Speziell bei Menschenansammlungen oder in
Touristenhochburgen kommt es auch in Peru
zu
Gelegenheitsdiebstählen, Möglichkeiten von
Streiks, die die öffentlichen Verkehrsmittel
beeinträchtigen ...
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Übernachten
und Essen
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Hotels gehobenerer Standard in Touristenhochburgen
und den größeren Städten von Peru. Sonst gibt es verschiedene
preiswerte Hotels und Pensionen, s.a. Preisniveau. Die Küche
ist gut gewürzt und basiert auf Suppen,
Reis, Kartoffeln und Huhn, Rind, Fischen
(oft Forellen) und Meeresfrüchten. Meerschweinchen
gilt als Delikatesse...
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Flora
und Fauna
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Die Flora und Fauna von Peru gehört durch die
diversen Klimaräume in Peru zu den artenreichsten
der Erde...
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Bemerkenswertes
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Die Zeitverschiebung beträgt in Peru
-6 Stunden
zur MEZ, in vielen touristischen Orten gibt
es preiswerten Internetzugang. Einfache
Hotels und viele preiswerte Restaurants
haben oft bescheidene Toiletten. Es ist
ratsam immer eine Rolle Klo-Papier dabei
zu haben!
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Das besondere
Erlebnis
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- Arequipa
und das Erdbeben 2001 (Peru Bericht
von Uta Kubik-Ritter) -
Der
Dschungel von Blanquillo im Manu Nationalpark
(Peru Bericht von Uta Kubik-Ritter)
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offizielle
Web-Adressen
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z.B. das Fremdenverkehrsamt
Peru (PromPeru)...
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weitere
Web-Adressen
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informative Reiseberichte und Info-Seiten
für den Urlaub in Peru...
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Anzeigen
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Landkarte und Geografie von Peru
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Peru liegt etwas südlich
des Äquators und besitzt als drittgrößtes
Land in Südamerika etwa die 3,5-fache
Fläche der BRD. Das Land beherbegt landschaftliche
und klimatische Unterschiede, wie sie kaum
größer sein können. An der Pazifikküste
regnet es kaum. Es gibt sogar eine ausgedehnte
Wüstenregion direkt am Meer. Doch schon
50-100 km landeinwärts zieht sich majestätisch
der große Gebirgszug der Anden parallel
zur Küste von Peru. Mit Bergen und Gletschern weit
jenseits der 5.000 m (Perus höchste Berg
ist der Huascarán mit 6.768 m) bilden sie
einen atemberaubenden Kontrast. Östlich
der Anden befindet sich die wenig bewohnte
Tiefebene der Quellflüsse des Amazonas,
ein riesiges Urwaldgebiet, das sich östlich
noch durch ganz Brasilien zieht.
Einer der Quellflüsse des Amazonas-Stromes
ist der Rio Urubamba, dessen Ausläufer
in der Nähe von Cusco entspringen.
Für eine grössere Landkarte
von Peru klicken Sie bitte hier...
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Seitenanfang
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Hauptattraktionen
und Sehenswürdigkeiten für den Urlaub in Peru
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Die Vielseitigkeit von Peru als Reiseziel ergibt sich aus den unterschiedlichen
Landschaften. Küste, die Metropole Lima, Wüste, Hochland,
der riesige Titicaca-See, 6000er Berge und das tropische
Amazonasbecken. Kulturell ist Peru vor allem durch die
Hochkultur der Inka und hier speziell durch die Ruinenanlage
Macchu Picchu bekannt geworden.
Hier einige subjektiv
herausgesuchte Highlights für den Urlaub in Peru...
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Peru - der Norden
Die Gegenden nördlich von Lima rechnet
man zum Norden von Peru. Allerdings
ist fast nur der Nordwesten, d.g. die
Küsten und die Bergregion besiedelt.
Hier finden sich auch einige der Sehenswürdigkeiten
des Nordens von Peru wie Chan Chan,
Sipán oder Kuélap.
Im Osten dehnt sich das Amazonasgebiet
mit riesigen Urwaldgebieten aus. Hier
befinden sich nur wenige Städte, wie
z.B. Iquitos oder Nationalparks.
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Lima
ist mit ca. 8-10 Mio. Einwohnern eine im wachsen begriffene
Weltmetropole und das kulturelle sowie wirtschaftliche
Zentrum von Peru. Für Touristen ist das historische Zentrum der
Stadt und der Stadtteil Miraflores sehenswert. Der zentrale Platz (Plaza de Armas)
und die Kathedrale bilden hier einen leichten Orientierungspunkt.
Sehenswürdigkeiten sind u.a. das Kloster Santo Domingo mit seinem
großen Kreuzgang, der moderne Regierungspalast, das
Rathaus, die Kirche
und das Kloster von San Francisco und viele Herrenhäusern den typischen Balkonen der Kolonialzeit. Wenige Kilometer südlich der Altstadt befinden sich
die Stadtteile San Isidro (besseres Wohnviertel und
Gärten) und Miraflores (modernes Stadtviertel mit besseren
Läden, Restaurants und Hotels. Beide Viertel lohnen für
einen Spaziergang. Tipp: deutsch-peruanische Familie
mit Pension in Lima: Lobos
Abenteuer, Lima |
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Chan Chan
liegt ca. 5 Kilometer nördlich von Trujillo an einer
Küstenwüste am Meer von Peru. Die über 10 qkm große Ruinenstadt
des Chimor-Reiches wurde zwischen dem 11. und 14. Jh.
n. Chr. aus Lehm erbaut und hatte in der Blütezeit bis 100.000
Einwohner. Leider wurden durch Regen und Erosion schon
wichtige Reliefs zerstört. Trotzdem ist die Ruinenstadt
immer noch beeindruckend.
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Trujillo ist die
wichtigste Stadt im Norden Perus und gilt als Stadt
des Frühlings. Sehenswert sind der Hauptsplatz und die
Sonnen- und Mondpyramide.
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Der
Huascaran
Nationalpark umfasst
die Gebrigsregion der Cordillera Blanca rund um den höchsten Berg von Peru, den
Huascaran. Seit 1985 ist der Park Welterbe Natur der
UNESCO. Vor allem durch die bezaubernde Gebirgslandschaft,
den Reichtum an Bergflora und -fauna. Es gibt hier verschiedene
Mikroklimen, die verschiedenste Vegetationstypen ermöglichen. Vor
allem bei Bergsteigern ist diese Region in Peru mit
dem Hauptort Huaraz bekannt. Gibt
es unter den Bergen der Cordillera Blanca doch ein paar
6.000er, die auch genübte Nicht-Profis erklimmen können. Sehenswert
ist auch das Tal Callejón de Huaylas eingebettet zwischen
der Cordillera Blanca und der Cordillera Negra. |
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Die Fürstengruft des Señor de Sipán liegt
mit seinen zwei Pyramiden nahe der Stadt Chiclaya in
Küstennähe. Es handelt sich um die komplett von Fremdzugriff
abgeschirmte und aufschlussreichste Ausgrabungsstätte
von Peru. An der Grabstätte selbst finden sich heute
Repliken der antiken Funde. Die Originale befinden sich
in Museen in Lima und Lambayeque.
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Neben Machu Picchu ist Kuélap die zweite größe
archäologische Sehenswürdigkeit von Peru. Die Stätte wurde
von den Spaniern nicht gefunden und ist weitgehend
unverändert 1843 wiederentdeckt worden. Sehenswert an
der großen Anlage ist u.a. die zentrale Zitadelle (El
Castillo) und die massive ca. 20m hohe Festungsmauer,
die sich über 1 km um die gesamte Anlage zieht. Die
ehemalige Stadt der Chachapoyas liegt in der Nähe der
heutigen Stadt Chachapoyas auf ca. 3.000 m Höhe und
ist nur schwer zu erreichen. Am besten organisert
man sich in Chachapoyas über eine Agentur einen Tagesausflug
mit Führer.
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Peru - der Süden
Südlich von Lima befinden sich einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten
von Peru. Deshalb führt die "klassische"
Reiseroute auch hauptsächlich durch den
Süden des Landes, vorbei an der alten Inkastadt
Cusco, dem Titicacasee, Arequipa oder den
rätselhasten Linien von Nazca...
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Der Nationalpark von Paracas
liegt ca. 20 km westlich von Pisco südlich von Lima.
Er besteht u.a. aus der Sandhalbinsel Paracas, der gleichnamigen
Stadt, dem sehenswerten ärchäologischen Museum J.Tello,
der Wüstenzeichnung Candelabro (ähnlich der Linien von
Nazca) und den nicht betretbaren Naturpark der Islas
Ballestas (Seehunde, Pinguine, viele Vogelarten
und tw. Delphine). Von Pisco aus werden ½-Tagestouren
zu den sehr artenreichen Inseln für ca. 10-15 € durchgeführt,.
Die Fahrt führt dabei vorbei an der knapp 200 m
hohen und vom Bott stark verzerreten Formation El Candelabro.
Sehenswert ist auch die weiter südlich befindliche
bizarre Felsformation "La Cathedral, die durch
Erosion entstanden ist.
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Die Stadt Ica liegt ca. 300 km
südlich von Lima auf ca. 400m Höhe. Die Stadt selbst
ist vor allem durch durch den Hauptplatz, die Iglesia
de la Merced und das Museum Maria Reiche für Touristen
interessant. Eine Sehenswürdigkeit ganz anderer Art
befindet sich ca. 6 Kilometer westlich von der Stadt
entfernt zwischen den Sanddünen der Küstenwüste, die
Oase Huacachina. Inmitten Hochhaushoher Sanddünen
befindet sich ein kleines grünes Paradies rund um einen
See, dessen Wasser eine Heilwirkung zugesprochen wird.
Leider sinkt der Wasserpegel jährlich durch den höherwerdenen
Wasserverbrauch der Stadt Ica.
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Die
knapp 50.000 Einwohner zählende Stadt Nasca ist
Touristen in Bezug auf Peru hauptsächlich durch ihre Geoglyphen,
den riesigen, nur von der Luft aus erkennbaren, Linienzeichnungen
bekannt. Die bis zu mehrere qkm grossen Gebilde stellen
oft künstlerisch entstellte Tiere dar. Es wird vermutet,
dass die Linien das astronomische Wissen des ca. 200
v. Chr. in diesem Gebiet lebenden Volkes darstellten.
Die deutsche Geogrphin Maria Reiche studierte die Geometrie
der Linien, sie wurden zu ihrem Lebenswerk. Von
Nasca aus werden Rundflüge über das insgesamt ca. 700
qkm große Areal angeboten (ca. 35-50 €). Tipp:
Näheres zu den rätselhaften Linien erfahren Sie in dem
Buch "Die
Linien von Nasca".
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Die "weiße Stadt" Arequipa
ist die zweitwichtigste Stadt Perus und liegt Luftlinie
nur etwa 80 Kilometer von der Küste entfernt auf ca.
2.350 m Höhe. Die beiden aktiven Vulkane Misti (5.821
m) und Nevado Chachani (6.075m) beherrschen die beeindruckende
Landschaft um die Stadt "des ewigen Frühlings",
wie die Arequipa des midlen und sonnigen Klimas wegen auch genannt
wird. Zentrum der Stadt und idealer Ausgangspunkt
für einen Altstadtspaziergang ist der Plaza Principal
mit den markanten Arkadengängen und der impossanten
Kathedrale La Cathedral. Eine Sehenswürdigkeit der besonderen
Art befindet sich etwas nördlich als eine kleine Stadt in der Stadt, das Kloster Santa Catalina.
Es beherbergte einst mehrere Hundert Nonnen und Dienstmädchen. Sehenswert sind auch die vielen Kirchen und weiteren
Kloster der ca. 700.000 Einwohner zählenden Stadt.
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Der Colca Canyon und die Fahrt dorthin ist eine der Natursehenswürdigkeiten von Peru. Die Schucht
ist weitaus tiefer als z.B. der Grand Canyon und vor
allem wegen der Möglichkeiten die riesigen Kondore zu
beobachten bekannt. Vom ca. 150 km entfernten Arequipa
aus werden Ein- und Zweitagesausflüge angeboten, die
meist an dem markanten Aussichtspunkt Mirador Cruz
del Cóndor und dem Thermalbad von Chivay halt machen. Die
Fahrt selbst ist ebenso interessant und führt über ein
Hochplateau mit vielen Lamas und Alpakas und einen knapp 4.900 m hohen
Paß dann in einer Serpentinenstraßen wieder hinunter in den Canyon
zum Hauptort Civay mit seinen sehr schönen Thermalquellen. Der
Platz unterhalb des Mirador del Condor ist einer der
letzten Rückzugsgebiete des vom aussterben bedrohten
Kondor, dem grössten Greifvogel der Welt. |
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Der an der Grenze zu Bolivien liegende Titicaca-See
ist mit einer Höhenlage von über 3.800 m der höchstgelegene
navigierbare See der Welt. Er ist ca. 12-mal so groß
wie der Bodensee, besitzt zahlreiche Inseln, ist eingebettet
eine fanzinierende Bergwelt und ist sehr klar.
Ca. 40% des Sees gehören zu Bolivien. Die größte
Stadt auf peruansicher Seite ist Puno, der Folklore-Hauptstadt
Perus mit seinerKathedrale am Plaza de Armas. Zahlreiche
Auflüge bieten sich im Gebiet des Titicacasees an,
z.B. die schwimmenden Schilfinseln von Uros (touristisch),
die Insel Taquile oder die Grabtürme von Sillustani.
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Cusco
ist die ehemalige Hauptstadt des großartigen Inkareichs
und gilt als eine der historisch interessantesten
Städte von Peru und ganz Südamerika. Sie ist meist auch Ausgangspunkt
für einen Ausflug zur Ruinenanlage von Machu Picchu.
Die wichtigsten
Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Plaza de Armas, die Kathedrale sowie die
Kirchen La Compañía, San Blás und La Merced sowie der
Sonnentempel und der Tempel von
Qorikancha. Auch in der Nähe der Stadt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Zu
Fuß erreichbar (ca. ½ Stunde bergauf) sind Ruinen von
Saqsaywamán mit ihren terassenförmig angeordneten
massiven Mauern. Etwa einen Kilometer östlich befindet
sich die Kultplatz Q'enqo mit einem beindruckenden
Monolith. Zwei weitere Inka-Ruinen befinden sich mit
Pukapukara und Tambomachay einige Kilometer
weiter. Von
Cusco aus bieten Agenturen geführte Wanderungen auf
dem Inka Trail nach Machu Picchu und Rundtouren nach
Ollantaytambo, Chinchero, Urubamba und Pisaq an (siehe
unten).
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Der Inka Trail ist der wohl bekannteste Pilgerpfad Südamerikas, vielleicht
sogar von ganz Amerika. Es ist die Route, die in ca.
4 Tagen über 2.700m Höhenunterschied knapp 50 km lang
auf dem alten Straßensystem der Inka zur "verlorenen Stadt der Inka"
nach Machu Picchu führt. Es gibt verschiedene Varianten. Die bekanntesten beginnen
beim "km 88" bzw. "km 82" (auch
mit dem Bus erreichbar) der Bahnroute von Cusco nach
Aguas Calientes bei Machu Picchu. Der Trail führt durch
interessante Landschaften und vorbei an einigen Inka-Ruinen, über den 4.200 m hohen "Paß
der toten Frau" und ist ein Abenteuer nach der
Art "der Weg ist das Ziel". Das Begehen des
Trails ist inzwischen auf ca. 500 Wanderer pro Tag limitiert
und darf wegen der Kontrolle und Abfallbeseitigung nur noch
mit Führer unternommen werden. Tipp: Eine
detaillierte Beschreibung des einzigartigen Wanderweges
finden Sie in dem Buch "Outdoorhandbuch
Peru - der Inka Trail" |
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Die
sagenumwobene verlorene Inka-Stadt Machu
Picchu liegt versteckt in den Anden hinter Cusco
auf über 2.700 m. Sie ist das besterhaltenste Bauwerk
und Kultstätte der Inkakultur in Peru. Die Ruinen sind nur mit
dem Zug oder über den Inka Trail zu erreichen und wurden
1983 von der UNESCO gleichzeitig zum Weltkultur und
-naturerbe erklärt. Nur die Maya-Stätte Tikal
in Guatemala trägt auch beide Auszeichnungen. Bekannt
ist vor allem der Aussichtspunkt "Sonnentor"
am Ende des Inka Trails,
von dem aus die ganze Stätte überblickt und noch etwas
von der Mystik gespürt werden kann. Die Anlage selbst
besteht aus vielen Tempeln, Stadtvierteln und Plätzen,
die mehr oder minder gut erhalten sind. Unterhalb
der Ruinen liegt in der Nähe der Bahnstation der
Ort Aguas Calientes. Hier gibt es Restaurants und teuere
Übernachtungsmöglichkeiten für alle die, die nicht auf
dem Inka Trail nach Machu Picchu kommen. Über 1.500
Treppen oder ein Bus bringt in der Hochsaison über 3.000
Besucher täglich hoch zu den Ruinen. Es ist leider sogar geplant,
dort eine Seilbahn zu errichten. |
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Östlich von Cusco liegen einige weitere Sehenswerte Städte in Peru, die in einer ein-
bis mehrtägigen Rundtour von Cusco aus besucht werden
können. Der kleine Ort Chinchero ist vor allem
für seinen Sonntagsmarkt bekannt, der inzwischen ziemlich
touristisch ist. In der Nähe der Stadt Urubamba
(wenig touristischer Markt!) befinden sich die Satzterrasen
von Maras (Salineras), deren weiße Hänge sich
sehr konstrastreich vom restlichen Berghang abheben.
In der Nähe von Maras befindet sich auch die runde Experimental-
und Aklimatiesierungsterassenanlage Moray der
Inka. Hier wurden Versuchen mit Pflanzen unternommen. Weiter
Richtung Nordwesten kommt man nach Ollanta, wo
sich der sehr eindrucksvolle Ruinenpark von Ollantaytambo
befindet, die über eine steile Treppe zugänglich ist.
Wieder auf dem Rückweg, kann man den Rundweg über Pisaq
fortsetzen. Der kulturell bedeutsame Ort ist auch wegen
seines Marktes (Sonn-, Diens-, und Donnerstag) und des
über den Berg verteilten Ruinenkomplexes von Pisaq sehr sehenswert. Ca.
35km in Richtung Puno befindet sich die sehenswerte
Terassen und Bewässerungsanlage Tipón der Inka. |
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Peru - das Amazonasgebiet
Das Amazonasgebiet umfasst den größten Landesteil von Peru und
ist sehr dünn besiedelt. Es ist dicht bewachsen und feucht. Die
nicht per Straße zugängliche Stadt Iquitos
ist dabei das kommerzielle und touristische
Zentrum dieser Region. Dieses Gebiet von Peru ist
vor allem interessant für Naturinteressierte und Abenteurer. Es ist weniger
für seine Sehenswürdigkeiten als für seine große morphologische Vielfalt und Biodiversität
bekannt.
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Iquitos ist mit ca. 300.000 Einwohnern die größte Stadt
im Amazonasgebiet und nur per Boot oder Flugzeug zu
erreichen. Sie ist der Ausgangspunkt für Reisen ins
peruanische Amazonasgebiet. Die Stadt selbst ist wegen
ihrer Uferpromenade, dem zentralen Platz, den Mercado
Belén und der Stadtteil Belén selbst, der eine Art Amazonasdorf
mit Pfahlbauten und schwimmenden Hausbotten in der Stadt
darstellt. In der nähreren Umgebung befinden sich
zwei Lagungen (Moronacocha und Quistacocha), die
eine Art Urwaldbald mit kleinem Strand darstellen. Die
eigentliche Attraktion für die nach Iquitos reisenden
Touristen befinden sich aber weiter weg von der Stadt,
die Urwald-Lodges. Sehenswert ist der Canopy Walkway
der Organisation ACEER, der auf über 30 m Höhe an einer
Seilhängebrücke entlang führt und einmalige Einblicke
in den oberen Urwald gibt. Allerdings erlebt nur "echte"
Urwaldabenteuer, wer eine individuelle mehrtägige Tour
in die weitere Umgebung bucht. Die meisten Pauschalabgebote
sind perfekt durchgeplant.
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Pucallpa liegt am Rio Ucayali nordöstlich
von Lima im Urwaldgebiet. Die Stadt selbst ist ausser
seinem Markt entlang des Río Manantay wenig sehenswert,
bietet jedoch eine sehr gute Basis für Ausflüge und
Trips in das nähere Umland. Es gibt viele Indiodörfer,
Lagunen und Kanäle zu denen verschiedenen lange
und unterschiedlich abenteuerliche Touren ins Amazonasgebiet
organisiert werden.
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Der
Manu
Nationalpark am Rio Madre de Dios, liegt nordöstlich
der Region Cusco und wurde von der UNESCO 1977 zum "World
Biosphere Reserve" ernannt. Das Gebiet besitzt eine einzigartige Flora
und Fauna und eignet sich besonders als Ziel für Naturbeobachtungen.
Ein großer Teil des Gebietes ist dabei nur mit spezieller
Erlaubnis der Regierung von Peru zugänglich. Erreichbar
ist das Gebiet über Cusco nur mühsam per Landweg oder
über den kleinen Flughafen in Boca Manu. Weitere Informationen
bekommen Sie bei der Manu-Nationalparkbehörde in Cusco,
bei Manu
Nature Tours oder Inka
Nature Travel. |
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Ganz an der Nähe der bolivianischen Grenze im Osten
von Peru liegt der ca. 50.000 Einwohner zählende Ort Puerto
Maldonado
am Rio Madre de Dios. Er besitzt einen kleinen Flughafen,
ist so von Cusco gut zu erreichen und derzeit auf dem
Wege zum bekanntesten Touristenort im Amazonasgebiet
von Peru. Hier gibt es
ein gutes Duzent Urwald-Lodges und noch weit weniger
Abenteuertourismus als in Iquitos und Pucallpa. Touren
können von Cusco aus gebucht werden. Weitere Infos finden
Sie u.a. bei Sandoval
Lake Lodge, bei Inotawa
Expeditions oder bei Wasaí
Expeditions. |
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Klima, Wetter und beste
Reisezeit
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Peru liegt etwas südlich des Äquators und gliedert sich im Wesentlichen
in drei Regionen und Klimazonen, die Küstenregion
(Costa), die Gebirgsregion der Anden (Sierra)
und die tropissche Amazonasregion
(Selva). Jede Region besitzt ihre eigenen
klimatischen Bedingungen. Die
beste Reisezeit gibt es deshalb nicht.
Wegen des kalten Humboldstromes und der Anden im Osten ist die
mittlere und südliche Küste von Peru eine karge Wüste, in der es kaum regnet. Im
Norden macht sich El Nino dagegen mit einigen
Regenfällen und Temperaturen bis 35°C in
dem "Sommermonaten" zwischen Dezember
und März bemerkbar. Bei Lima und südlich
davon klettert das Thermometer nur selten
über 30°C. Im peruanischen "Winter"
der Monate April bis Oktober ist es dort
oft wolkenverhangen und neblig bei 15-20°C.
In der Andenregion von Peru ist das Klima
fast genau umgekehrt. Hier sind die Monate
Mai bis September die besten Reisemonate
und es regnet oft im peruanischen Sommer.
Während es tagsüber meist um die 20°C hat,
kann die Quecksilbersäule nachts bis deutlich
unter 0°C ausschlagen. Die Schneefallgrenze
liegt meist um 5.000 m Höhe. Auch im Amazonasbecken
ist die beste Reisezeit im peruanischen
Winter während der Monate April bis Dezember.
Allerdings regnet es dort das ganze Jahr
über weitaus häufiger.
Die beste Reisezeit für Ihre Reise nach Peru:
Wie schon erwähnt gibt es keine Zeit
zu der überall in Peru das Wetter optimal ist. Man
wird einen Kompromiß eingehen müssen. Da
meist die Andenregion Hauptziel der Urlaubsreise
ist, bieten sich die Monate April bis Oktober
an. Allerdings sind diese Monate (vor allem
Ende Juni und Anfang August) schon recht
überlaufen und die Preise meist deutlich
höher. Wer also in seinem Urlaub in Peru
auch mal ein paar Tage
Regen ertragen kann, für den sind die Monate
Februar bis April und September bis November
ebenso interessant und weit weniger touristisch.
Seitenanfang
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Aktivitäten
für Reisende
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Peru ist ein Land für Natur- und Kulturfreunde.
Vor allem die verschiedenartige Landschaft
mit Meer, Wüste, Hochgebirge und tropschen
Regenwald bietet Betätigungsmöglichkeiten
für Wanderfreunde, Kletterer und Naturbeobachter.
Kultur In fast allen Landesteilen von
Peru
finden sich Ruinen alter Kulturen und weitere
historische Sehenswürdigkeiten. Die wichtigsten
befinden sich in Cusco, Machu Picchu, Ollantaytambo, Kuélap,
Chan Chan oder Sipán. Weitere Infos finden
Sie weiter oben bei Hauptattraktionen
und Sehenswürdigkeiten. Organisierte
Sprach- und Gruppentouren bietet z.B. Papaya
Tours oder die Agentur viventura
an. Private
Touren in kleinen Gruppen und deutschspachiger
Führung, die Organisation
von Hotelrundreisen oder Inlandsflügen
bietet Lobos Abenteuer in Lima an (dt. Ansprechpartner!).
Wandern, Trekking und Bergsteigen Der bekannteste
Wanderweg von Peru, ja ganz Amerika, ist der Inka Trail,
der in mehreren Tagen und bis zu 4.200 m
Höhe nach Machu Picchu führt. Der Weg und
das Ziel sind trotz des inzwischen starken
Tourismus einzigartig. Weiterführend ist
hier das Buch Outdoorhandbuch
Peru - der Inka Trail. Das milde Klima
auf 2.000 bis 4.000 m Höhe machen Bergwandern
allgemein sehr angenehm. Viele wenig erschlossene
Wanderwege kann man vor allem mit kundigen
Führern erkunden, z.B. in der Cirdillera
Blanca oder bei La Paz. Unter Bergsteigern
hat sich schon längst herumgesprochen, dass
die peruanischen Anden ein ideales Ziel
sind. Es gibt hier einige 4.000er und 5.000er
Berge, die man - Geschick und Kondition
vorausgesetzt - in einer Tagestour besteigen
kann. Auch einige 6.000er Berge sind vergleichsweise
leicht zu erklimmen. Weitere Informationen
finden Sie in den Reiseführern Peru
- der Trekkingführer oder
Peru
- die schönsten Trekking-Touren.
Mountainbiking Peru und Südamerika sind inzwischen fast
kein Geheimtipp mehr für extremes Mountainbiking.
Speziell die Region um Cusco, am Titicacasee
und für besonders trainierte bei Huarez
in der Cordillera Blanca sind ideal, um
sich zu verausgaben bzw. lange Downhill-Strecken
zu finden. Weitere Informationen finden
Sie u.a. bei Pedal Peru (englisch) oder in dem Bike-Führer
das Lateinamerika Bikebuch.
Baden und Wassersport Peru ist kein Land für Badenixen, doch gibt
es einige schöne Strände an der Nordküste
bei Piura und in der Mitte bei Paracas.
Diese eignen sich auch zum Tauchen und Wellerreiten.
Baden kann man auch an einigen Lagunen im
Amazonasgebiet.
Angeln und Fischen Im Titkcakasee im südöstlichen Hochland von Peru
und in Conococha kann man Lachse und Forellen
fangen. Das Meer ist ebenfalls für seinen Fischreichtum bekannt.Klettern am Felsen Für Kletterer finden sich ebenfalls einige
interessante Felswände in Peru, z.B. befindet
sich in der Umgebung von Lima die Wand Camacho.
Weiter östlich findet man im Lurin-Tal die
Vichuya.
Auch das Flusstal des Rimac bietet interessante Möglichkeiten. Weitere Kletterregionen
befinden sich in der Provinz La Libertad und Cajamarca.
Fragen Sie im örtlichen Fremdenverkehrsbüro
nach.
Weitere Informationen und
Tipps finden Sie beim Reise
Forum
Peru.
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Einreise und Verkehr
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EU-Bürger und Schweizer Bürger benötigen für die
Einreise nach Peru bis 90 Tage kein Visum. Sie
müssen allerdings einen mindestens noch 6 Monate gültigen
Reisepass bzw. ein Rück- oder Weiterflugticket vorweisen.
Die beiden bedeutenden internationalen Flughäfen
von Peru sind Lima (LIM, Jorge Chávez International) in der Mitte
und Cuzco (CUZ) im Süden von Peru. Weitere nationale
Flughäfen finden sich in vielen touristisch interessanten
Orte wie Arequipa, Ayacucho, Chiclayo, Iquitos,
Pucallpa, Puerto Maldonado, Tarapoto oder Trujillo. Wer mehrere Flüge in
Peru oder Südamerika buchen möchte, der sollte prüfen,
ob er nicht durch einen Air
Pass preiswerter wegkommt.
Der wichtigste Schifffahrtshafen
ist Callao bei Lima, hier legen auch internationale
Kreuzfahrtschiffe an. Weitere nationale Verbindungen bestehen
zwischen Pucallpa und Iquitos (ca. 5 Tage)
sowie zwischen Iquitos und der brasilianische und kolumbianischen Grenze (ca.
3 Tage).
Es gibt in Peru zwei unabhängige Bahnstrecken,
die nicht miteinander verbunden sind. Die erste führt
von Lima aus in die Berge nach Huancavelica.
Die Strecke ist die höchste Bahnteilstrecke der Welt.
Die zweite bekanntere Route führt im Süden von der Küste
nach Arequipa und über Puno am Titicacasee weiter nach
Cusco und Machu Picchu. Weitere Informationen finden
Sie u.a. bei Peru
Rail.
Die Panamerikana ist die wichtigste internationale
Straßenverbindung. Die Schnellstraße verläuft in nord-südlicher Richtung der
Küste entlang durch ganz Peru weiter nach Chile.
In Peru sind nur wenige Straßen asphaltiert. Erdrutsche und unwegsame Straßen
erschweren das Fahren. Pannen sind dadurch häufig. Busse sind preiswert und als Verkehrsmittel weit verbreitet.
Das Busnetz verzweigt in Peru auch in kleine Städte. Für einen
Mietwagen benötigt man erst über 30 Tagen einen internationalen
Führerschein.
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Gesundheit
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Für Besucher aus Europa sind in
Peru keine
Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen werden jedoch Hepatitis A
und regional Gelbfieber und Typhus. In den östlichen Amazonasgebieten herrscht eine gewisse
Malariagefahr. Hier sollte man in jedem Fall vorbeugende
Massnahmen erwägen.
Das Wasser in den großen Städten ist meist gechlort.
In anderen Gebieten sollte man auch zum Zähneputzen
ggf. Mineralwasser benutzen.
Aktuelle Informationen zu SARS finden
Sie u.a. bei der Weltgesundheitsorganisation
WHO. Über die aktuelle politische und gesellschaftliche
Lage in Peru informiert Sie zudem
das Auswärtige
Amt der BRD, Länderinfo Peru.
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Geld und Preisniveau
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Die offizielle Währung von Peru ist der neue Sol (Nuevo Sol, PEN), untergeteilt
in Cents (Centimos). Aktuell (2003) entspricht ein EUR etwa 4 Sol. Diese Rate
ist allerdings auch stark vom US-Dollar abhängig. Den aktuellen Wechselkurs erfahren
Sie u.a. bei wechselkurs.de.
Das Preisniveau in Peru ist gering. Wer preisbewusst
reist kommt mit ca. 30 EUR am Tag für Übernachtung,
Verpflegung und Transport aus. Lokale Menüs (Suppe und
Hauptgericht) bekommt man überall für ca. 1-2 EUR. Toursitenmenüs
sind dagegen - je nach Ort - mit 4-20 EUR vergleichsweise
teuer. Einfache Hostales und Hotels kosten im Doppelzimmer
5-10 EUR. Einfache Hotels der Mittelklasse kommen auf
etwa 15-35 EUR die Nacht. Teuer sind hingegen neben
dem Flug nach Peru (ca. 500 bis 900 EUR) vor allem
die Eintrittsgelder für die Haupttouristenattraktionen
und Hotels in deren Nähe.
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Sprache
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Die offizielle Sprache in Peru ist neben Spanisch
auch Quechua, die Sprache der alten Inkas. Je nach Region
werden verschiedene Dialekte beider Sprachen sowie weitere
lokale Sprachen gesprochen. In den Touristengebieten
wird spanisch und tw. auch englisch gesprochen.
Wer an der in Peru gesprochenen Art von Spanisch
interessiert ist, dem sei der Sprachführer
Kauderwelsch, Spanisch für Peru
empfohlen. Ausserdem gibt es einen weiteren interessanten
Sprachführer für Peru, den
Kauderwelsch, Quechua für Peru-Reisende
.
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Staatsform, Polik
und Geschichte
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Das
große Reich der Inka war zwischen dem 13.
und 16. Jh. nur die letzte und am weitesten
entwickelte der Hochkulturen des alten
Peru. Davor gab es einige bedeutende
Kulturen, z.B. die Chavin (siehe Chan Chan),
Paracas, die Gräber von Sipán oder die Chachapoya
(sie Kuélap).
Bevor die Spanier
1532 in Peru landeten war die Kultur der
Inka mit der Hauptstadt Cusco und über
10 Mio. Menschen das mächtigste Reich im
Amerika. Grosse Bauwerke und ein Straßennetz,
das auf über 20.000 km geschätzt wird, sind
heute noch Zeuge dieses bemerkenswerten
Volkes, das religiös und streng hierarchisch
organisiert war.
Doch schon 1542 wurde Peru
eine spanische Kronkolonie, dann ein Vizekönigreich, zu dem anfänglich ganz
Südamerika gehörte. Im 18. Jh. zerviel dieses Reich und Anfang des 19. Jh. verloren
auch die Spanier ihre Macht in Peru und
das Land wird unabhängig. Im folgenden
Jahrhundert kam und ging die politische
und wirtschaftliche Stabilität, bis 1980
die ersten demokratischen Wahlen in Peru
abgehalten wurden. Heute ist Peru eine
Präsidial-Demokratie. |
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Kultur, Religion
und Leute
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Die Mehrheit der peruanischen
Bevölkerung sind Katholiken (ca. 90%). Die
restlichen 10% verteilen sich auf eine evangelische
Minderheit und andere Religionen. Prinzipiell
herrscht in Peru Glaubensfreiheit. Das Volk
ist gläubig und lebt ihre Religion in verschiedenen
Riten und Gebräuchen.
Durch die Historie des Landes
haben sich in Peru viele Rassen vermischt,
die peruanische Gesellschaft ist heute vielfältig
und mulikulturell. Dies erkennt man u.a.
an den über 1.000 verschiedenen Musikstilrichtungen. Die
Bevölkerung von Peru ist i.d.R. sehr gastfreundlich,
in ländlichen Gebieten zurückhaltend. Man
neigt zur Unpünktlichkeit ("peruanische
Zeitrechnung"). Es wird legere Kleindung
akzeptiert, jedoch gehört allzu freizügige
Kleindung an den Strand.
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Kriminalität und Gefahren
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Ein Sicherheitsproblem für Reisende in Peru ist die
Kriminalität (Diebstahl, vereinzelt Raubüberfälle). Deshalb sollten Elendsviertel in Großstädten
gemieden werden. Verzichten Sie vor allem auf nächtliche Überlandfahrten
(egal ob mit Mietwagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln)
und auf das Trampen. In man mit viel Gepäck unterwegs,
ist es unerlässlich permanent sein Gepäck im Auge zu
haben. Es werden verschiedene Tricks angewendet, um
den Touristen abzulenken. Einer davon ist einen Geldschein
auf den Boden
zu legen, um den Touristen dann anzurempeln und ihn dabei
um Foto oder Geldbörse zu
erleichtern. Es ist auch bekannt, dass Rucksäcke vor
dem Losfahren eines Busses von den Überkopffächern nach
hinten gezogen, in Tücher gewickelt und vor den Augen
der ahnungslosen Touristen nach draußen getragen werden.
In Hotels und Pensionen der unteren Preiskategorie
kann es vereinzelt zu nächtlichen Diebstählen kommen.
Bekannt ist auch die Eisenbahnverbindung zwischen Puno
und Machu Picchu für Diebstähle. Hier sollte man sich
ein Ticket der teureren Touristenklasse kaufen. Seien Sie
objektiv kritisch mit überfreudlichen Fremden. Nehmen
Sie keine Geschenke und Speisen von nicht vertrauenswürdigen
Personen an. Der
"Inka-Pfad" von Cuzco nach Machu Picchu sollte und darf nur im Rahmen geführter
Reisegruppen (ab 2 Personen möglich) durchwandert werden.
Informieren Sie sich vor Ihrer Abreise beim Auswärtigen
Amt Peru über die aktuelle Sitation in Peru. Ggf. wird
empfohlen in bestimmte Regionen nicht zu reisen.
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Übernachten und
Essen
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Nur in den grösseren Städten wie Lima,
Arequipa, Cusco, Trujillo oder Cajamarca
bzw. hochfrequentierten Touristenorten Perus
finden
sich Hotels gehoberer Standards. Recht preiswerte Pensionen findet man in allen größeren Ortschaften von
Peru. In
den ländlichen Gebieten ist der Standard der Unterkünfte unterschiedlich.
Die
Hotels sind jedoch meist gut ausgestattet. Es gibt auch über 30 Jugendherbergen mit Schlafsälen, Doppel- oder Einzelzimmern.
Wenn Sie Ihre erste Nacht in Lima planen,
bietet sich die Übernachtung in der Pension
von Charo
und Hans an. Die Pension liegt zentral
und Sie können zur Eingewöhnung wahlweise
deutsch oder spanisch sprechen! Weitere Informationen finden Sie bei Albergue
Touristico.
Die peruanische Küche ist weltweit für die besondere Vielfalt der Rezepte
und ihre besondere Würze bekannt - es wird gerne viel mit Pfeffer und Knoblauch
gewürzt. Verbreitet sind verschiedene Fisch-
und Meeresfrüchtegerichte, z.B. Corvina
(Barsch), Conchitas (Jakobsmuscheln) oder
Escabeche (Fischvorspeise) Rindfleisch oder
Hühnerfleisch. Zu vielen Gerichten wird
Reis und oder Kartoffeln gereicht. Auch
Eintöpfe (z.B. Chupe de Camarones) und Suppen
(z.B. Sopa Criolla) werden gerne gegessen. In
Peru sind Meerschweinchen (Cuy) eine Spezialität
und Delikatessen. Sie schmecken ähnlich
wie Huhn.
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Flora und Fauna
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Die abwechslungsreichen ökologischen
Zonen und Mikroklimas in Peru bieten
vielen verschiedenen Tier- und Pflanzengattungen
ein Zuhause.
Vegetation Peru zählt deshalb zu den Ländern mit der größten biologischen Vielfalt. Im
östlichen Amazonastiefland befindet sich ein dichter und artenreicher tropischer Regenwald.
In den Gebieten bis 2.000 m wachsen vor
allem Laubbäumen und Säulenkakteen. Darüber
findet man bis in eine Höhe von ca. 4.000m
immergrünen Wald und darüber fast ausschliesslich
Hochgebirgsvegetation mit Büschelgräsern, Büschen
und Sträuchern. Landwirschaftlich genutzt
wird meist die Ostflanke der Andengebirgszüge.
Ackerbau ist bis auf einer Höhe von 4.000
m möglich.
Tierwelt Auch
in der Tierwelt bietet Peru eine große Artenvielfalt.
Speziell Vögel- und Säugetierarten sind
sehr vielschichtig. An den fischreichen
Küstengewässern findet man u.a. Pelikane,
Kormorane oder Tölpel und vor allem am Colca
Canyon den sehr seltenen und erhabenen Kondor.
An den Küsten finden sich auch eine
Vielzahl an Weich- und Krustentieren sowie
Meeresäugern. Als Säuger sind anzutreffen
Lamas, Alpakas, Affen, Iguanas, Tapire,
Faultiere sowie in den tieferen Regionen
auch Jaguare und Pumas. Sehr selten sind
neben Ottern auch der Andenbär. Einige
Arten finden nur noch Zuflucht in den
Naturschutzgebiete von Paracas, Manu, Tambopata-Candamo, Pacaya-Samiria oder
Huascaran. Die dortigen Verhältnisse sind weltweit einzigartige Ökosysteme.
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Bemerkenswertes und
Reisetips
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In vielen Teilen des Landes hat man Zugang zum Internet.
Es gibt in den touristischen Städten meist viele Internet
Cafés, die für die Nutzung rund 5 neue Soles
(gut 1 EUR) pro Stunde verlangen. Die Netzspannung beträgt i.d.R. 220 Volt.
In der Amazonasregion, z.B. Iquitos 110 Volt mit amerikanischen
Steckern.
Die Zeitverschiebung zur MEZ beträgt in Peru -6 Stunden.
Wichtig: In vielen einfachen Hostales und
Restaurant in Peru entsprechen die Toiletten nicht westlichem
Standard. Daher immer eine Rolle Klo-Papier mitnehmen!
Öffnungszeiten Die Geschäfte haben meist
von Montag bis Samstag von 10-20 Uhr
überwiegend durchgehend offen. Die Banken in Peru öffnen meist von 9.00 bis 17.00 Uhr
und samstags vormittags. Einige wenige Läden öffnen auch sonn- und feiertags. |
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Dase besondere Erlebnis
in Peru
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- Erlebnis
Peru - Arequipa
und das Erdbeben 2001 (von Uta Kubik-Ritter) -
Erlebnis Peru
- der Dschungel
von Blanquillo im Manu Nationalpark (von Uta Kubik-Ritter)
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offizielle Web-Seiten
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Auskunftstellen Botschaft
der Republik Peru in Berlin Mohrenstr.
42 10117 Berlin eMail:
kecskemethy@embaperu.de Web:
http://www.embajada-peru.de
Fremdenverkehrsamt
Peru (PromPeru) - das Land der Inkas (deutsch)
das
auswärtige
Amt der BRD - die offizielle Länderinfo zu Peru
PeruRail
ist die peruanische Bahngesellschaft der Strecke von der
Küste nach Cusco
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| Reiseberichte und
Info-Seiten
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Reisebericht
Peru
- Wandern, Trekking und Kultur im
Land der Inka
Kuri's
Reisen Peru - ein Reisebericht über eine Rundreise
in Südperu
Peruline
- ein Informationsservice über Tourismus und Reisen
in Peru
viventura Reisen
- Sprach- und Abenteuerr |